Voraussetzungen „Externenprüfung Erzieher:in“ – Infos nach Bundesländern sortiert

Achtung! Das Thema Zulassung zur Externenprüfung für Erzieher:innen ist komplex!

Informiere Dich hier über die Zulassungsbedingungen und Voraussetzungen zur "Externenprüfung Erzieher" / "Schulfremdenprüfung Erzieher" in Deinem Bundesland.

Die Organisation der Zulassung sowie die Voraussetzungen für die „Externenprüfung zur Erzieher:in“ werden von den Bundesländern bestimmt und sind unterschiedlich. Das fängt schon an beim Namen. Mal heißt es Externenprüfung, mal Nichtschülerprüfung und dann wieder Schulfremdenprüfung.

Warum ist das wichtig zu wissen? Die Fristen und Voraussetzungen für die Externenprüfung unterscheiden sich je nach Bundesland sehr! Während Du mit Deinen Qualifikationen in einem Bundesland vielleicht keine Chancen hättest, wäre es woanders für Dich ein Kinderspiel. Wenn Du aber die Anmeldefristen verwechselst, hilft Dir das auch nicht.

Nimm Dir hierfür Zeit und lass Dich beraten. Nimm mit den zuständigen Behörden Kontakt auf und lass prüfen, ob Du die Voraussetzungen erfüllst.

LEIKO - Voraussetzungen zur "Externenprüfung Erzieher:in" überprüfen

Kostenloser Vorabcheck – Schick uns Infos zu Deinem Lebenslauf, Deinen Qulifikationen und praktischen Erfahrungen und wir überprüfen, ob Du die Voraussetzungen für die „Externenprüfung / Nichtschülerprüfung“ erfüllst.

Wir stehen Dir gerne zur Seite und beraten Dich, welche Behörde für Dich zuständig ist. Ruf uns an oder schreib uns eine Nachricht, dann gehen wir den Weg gemeinsam. Hier findest Du unsere Kontaktdaten. 

Wir arbeiten zur Zeit daran, Euch die wichtigsten Infos herauszufiltern und veröffentlichen sie hier nach und nach. Wenn Dein Bundesland noch fehlt, kannst Du uns gerne kontaktieren, dann beraten wir Dich gerne.

Übersicht über die Voraussetzungen zur „Externenprüfung Erzieher:in“ nach Bundesländern sortiert:

Baden-Württemberg – „Schulfremdenprüfung“

Wir haben eine extra Seite dazu eingerichtet, da die Schulfremdenprüfung in Baden-Württemberg sehr populär ist und von den Behörden unterstützt wird.

Hier das Wichtigste in Kürze: Eine Zulassung zur Schulfremdenprüfung an einer Fachschule für Sozialpädagogik ist nur bei Erfüllen der Zugangsvoraussetzungen [zu der regulären Ausbildung] möglich.

Zusätzlich ist eine mindestens dreimonatige, bei Tagespflegepersonen mindestens zweimonatige, einschlägige praktische Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung unter Anleitung einer Fachkraft nachzuweisen. Die Tätigkeit
darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.

Bayern – „Abschlussprüfung für andere Bewerber:innen“

Die Zulassung ist bis spätestens zum 1. März bei der Schule zu beantragen. Das Mindestalter beträgt 25 Jahre. Personen, die einen Mittleren Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf nachweisen, können im Einzelfall auch ohne vorherige erfolgreiche Ableistung des einjährigen Sozialpädagogischen Seminars zu dieser Prüfung zugelassen werden, wenn ihr bisheriger Bildungsstand und Werdegang ein erfolgreiches Absolvieren der Abschlussprüfung erwarten lassen.


Davon abgesehen gelten die Zulassungsvoraussetzungen, die auch für die Aufnahme in die Fachakademie gelten. Zur Zulassung muss die Person zusätzlich mindestens weitere sechs Monate erfolgreich in einer sozialpädagogischen Einrichtung tätig gewesen sein.

Berlin – „Prüfung für Nichtschüler:innen“

Neben den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung und einer angemessenen Vorbereitung wird für die Zulassung zur Prüfung verlangt:

• eine mindestens dreijährige Berufstätigkeit in zwei unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern im Umfang von insgesamt mindestens 2700 Stunden

• oder ein abgeschlossenes nicht einschlägiges Hochschulstudium und eine
mindestens einjährige Berufstätigkeit in zwei unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern im Umfang von insgesamt mindestens 1800 Stunden

• oder ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium und eine mindestens
insgesamt 900 Stunden umfassende Berufstätigkeit in einem sozialpädagogischen
Arbeitsfeld.

Brandenburg – „Nichtschülerprüfung“

Der Antrag auf Zulassung zur Nichtschülerprüfung zur Erzieherin und zum Erzieher ist bis zum 1. Oktober an die zuständige Regionalstelle des staatlichen Schulamts zu richten.

Zugelassen wird, wer
• die Aufnahmevoraussetzungen gemäß § 4 Absatz 1 und 2 erfüllt und seine
Hauptwohnung im Land Brandenburg nachweist,
• in dem der Prüfung vorangegangenen Jahr nicht Schülerin oder Schüler einer
Schule in öffentlicher Trägerschaft oder einer anerkannten Ersatzschule in freier
Trägerschaft war,
• bei Antragstellung praktische Tätigkeiten in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld
nachweist, deren Gesamtumfang einer einjährigen Vollzeitbeschäftigung entspricht,
wobei die geforderten beruflichen Tätigkeiten innerhalb der letzten drei Jahre vor
dem maßgeblichen Schlusstermin für die Antragstellung begonnen worden sein
müssen,
• in einem weiteren Arbeitsfeld eine Tätigkeit im Umfang von 200 Stunden nachweist
und
• die berufliche Handlungskompetenz einschließlich der personalen Kompetenz
durch entsprechende Arbeitszeugnisse oder Beurteilungen der Arbeits- und/oder
Praxisstellen in den Arbeitsfeldern bis zum Schlusstermin für die Antragstellung
nachweist. an Landesschulamts zu richten.
Eine nicht bestandene Nichtschülerprüfung kann frühestens nach einem Schuljahr wiederholt werden.

Bremen – “ Prüfung für Nichtschüler:innen“

Zu einer „Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler“ können Personen zugelassen werden, die nicht am Unterricht der Fachschule für Sozialpädagogik teilgenommen haben, aber
• die regulären Voraussetzungen für die Zulassung nach der bremischen
Fachschulverordnung erfüllen, siehe Kapitel 2
• und während der letzten zwölf Monate vor der Prüfung ihren Hauptwohnsitz im Lande
Bremen hatten
• oder einen festen Arbeitsvertrag mit einem Bremer Träger für sozialpädagogische Arbeit nachweisen kann.

Sie müssen zudem glaubhaft machen können, dass Art und Umfang ihrer Vorbereitungen den Prüfungsanforderungen entsprechen werden. Anträge auf Zulassung sind bei der Fachschule bis spätestens zwei Monate vor Beginn der Prüfung zu stellen.

Hamburg – „Externenprüfung“

Für Informationen schreibe uns bitte oder rufe uns gerne an. Wir beraten Dich persönlich.

Hessen – „Externenprüfung“

Für Informationen schreibe uns bitte oder rufe uns gerne an. Wir beraten Dich persönlich.

Mecklenburg-Vorpommern – „Prüfung für Nichtschüler:innen“

Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sind Nichtschülerprüfungen für verschiedene Berufsgänge möglich:

  • für die Berufsbezeichnungen „staatlich geprüfte Kinderpflegerin“ und „staatlich geprüfter Kinderpfleger“
  • für die Titel „staatlich geprüfte Sozialassistentin“ und „staatlich geprüfter Sozialassistent“
  • für die Bezeichnungen „staatlich anerkannte Erzieherin“ und „staatlich anerkannter Erzieher“

Bitte beachte, dass eine Nichtschülerprüfung im Bildungsgang „Staatlich anerkannte Erzieherin für 0- bis 10-Jährige“ und „Staatlich anerkannter Erzieher für 0- bis 10-Jährige“ (ENZ) nicht vorgesehen ist.

Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlage für die Nichtschülerprüfung zur Erzieherin und zum Erzieher ist §§ 31 bis 33 der Fachschulverordnung Sozialwesen (FSVOSoz M-V).

Niedersachsen – „Nichtschülerprüfung“

Wenn du einen Antrag stellst, musst du die spezifischen Anforderungen für die entsprechende Ausbildung erfüllen und zeigen, dass du über die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügst, die dem Ziel des Bildungsgangs entsprechen. Als Nachweise werden anerkannt:

  • eine berufliche Praxis von mindestens 3 Jahren in sozialpädagogischen Einrichtungen im Vollzeitbetrieb. Falls du in Teilzeit arbeitest, verlängert sich die geforderte praktische Erfahrung entsprechend der geleisteten Stunden,
  • sowie theoretisches Wissen, das vermuten lässt, dass du sämtliche Inhalte der Bildungsgänge beherrschst. Das kannst du belegen durch zum Beispiel Weiterbildungen, einschlägige Ausbildungen, das Studium von Fachliteratur und die praktische Anwendung im Berufsalltag.

Außerdem musst du dich für ein Beratungsgespräch an eine berufsbildende Schule wenden. Die Schule wird eine Bestätigung über die Beratung ausstellen. Diese Bestätigung musst du zusammen mit den erforderlichen Unterlagen bei der Antragsstellung dem zuständigen Regionalen Landesamt für Schule und Bildung vorlegen.

Ofizielle Informationen zum Download: Nichtschülerprüfung Erzieher in Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen – „Externenprüfung“

Hallo, wenn es um den Abschluss als „Staatlich anerkannte Erzieherin“ oder „Staatlich anerkannter Erzieher“ geht, solltest du wissen, dass in Nordrhein-Westfalen lediglich der schulische Teil über eine Externenprüfung erworben werden kann. Das nachfolgende Berufspraktikum ist dabei unbedingt erforderlich. Es gibt allerdings Ausnahmefälle, in denen die normale Dauer des Berufspraktikums (eineinhalb Jahre in Vollzeit) um höchstens sechs Monate verkürzt werden kann – für Details schau bitte in die Verwaltungsvorschrift (VV) zu § 31 der Anlage E der Allgemeinen Prüfungsordnung für Berufskollegs (APO-BK). Damit du zur Externenprüfung an einer Fachschule zugelassen wirst, müssen alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sein. Weitere Informationen zur Externenprüfung in den Fachrichtungen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege findest du im Paragraphen 34 der Anlage E der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (APO-BK).

Ich empfehle dir, frühzeitig den Kontakt zu den zuständigen Bezirksregierungen aufzunehmen, um verlässliche Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen sowie den nächstmöglichen Prüfungstermin zu erhalten.

Weitere Info findest Du unter Externenprüfung Erzieher NRW

Sowie ofizielle Info zum Donwload unter

Rheinland-Pfalz – „Nichtschülerprüfung“

Zur Zulassung muss man die Aufnahmevoraussetzungen der Fachschulen erfüllen. Zur Zulassung beraten die Fachschulen. Näheres regelt die Fachschulverordnung in § 5 und § 27.

Für weitere Informationen schreibe uns bitte oder rufe uns gerne an. Wir beraten Dich persönlich.

Saarland – „Schulfremdenprüfung“

Für Informationen schreibe uns bitte oder rufe uns gerne an. Wir beraten Dich persönlich.

Sachsen – „Abschlussprüfung für Schulfremde“

Für Informationen schreibe uns bitte oder rufe uns gerne an. Wir beraten Dich persönlich.

Sachsen-Anhalt – „Nichtschülerprüfung“

Für Informationen schreibe uns bitte oder rufe uns gerne an. Wir beraten Dich persönlich.

Schleswig-Holstein – „Externenprüfung“

Wenn du beabsichtigst, an der Externenprüfung für den Beruf Erzieher/in teilzunehmen, kannst du dies tun, wenn du nachweisen kannst, dass du mindestens eineinhalb Mal so lange wie die vorgeschriebene Ausbildungszeit in diesem Beruf in Vollzeit gearbeitet hast. Um zur Prüfung an der Fachschule Sozialpädagogik zugelassen zu werden, benötigst du mindestens 4,5 Jahre nachgewiesene pädagogische Berufspraxis in mindestens zwei verschiedenen Arbeitsbereichen. Dabei müssen Erfahrungen von mindestens einem halben Jahr im Bereich Kindertageseinrichtungen vorliegen, wo Kinder von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt regelmäßig, integrativ oder altersgemischt betreut werden. Wenn du in Teilzeit gearbeitet hast, verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend.

Die praktischen Zeiten, die während deiner Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin oder zum Sozialpädagogischen Assistenten absolviert wurden, werden angerechnet. Außerdem musst du eine Qualifikation im Bereich Sprachbildung nachweisen, die du in einem von dem zuständigen Bildungsministerium genehmigten Lehrgang mit mindestens 120 Unterrichtsstunden erworben hast. Diese Qualifikation muss bis spätestens 31. März des Prüfungsjahres erbracht sein. Wenn du Interesse an einer Externenprüfung hast, empfehlen wir dir, frühzeitig Beratung beim Schleswig-Holsteinischen Institut für Berufliche Bildung in Anspruch zu nehmen.

Thüringen – „Externenprüfung“

Für Informationen schreibe uns bitte oder rufe uns gerne an. Wir beraten Dich persönlich.

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