Online Ausbildung zur Erzieherin

Du kannst online und berufsbegleitend Erzieherin werden. Wir zeigen Dir hier wie.

Das Interesse an Alternativen zur Erzieher-Ausbildung ist groß. Viele suchen nach Lösungen, die neben Beruf und Familie möglich sind.

Ob Online-Ausbildungen oder Fernstudium, Weiterbildungen oder Ausbildungen in Teilzeit – erfahre hier was möglich ist und was nicht.

Unser Tipp
Die Externenprüfung:

»Staatlich anerkannte Erzieherin« werden ohne Ausbildung

Was viele nicht wissen: Um Erzieher:in zu werden, musst Du keine Ausbildung besuchen! Es reicht, die staatliche Prüfung für Nichtschüler zu bestehen, die sogenannte Externenprüfung (auch Schulfremdenprüfung). Die Vorbereitung auf die Prüfung ist alleine oder mit Kursen möglich – auch online! Das macht es so flexibel.


Inhaltsübersicht

Wie Du online Erzieher:in wirst und weitere Alternativen zur klassischen Erzieher-Ausbildung.

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Berufsbezeichnung „Erzieher:in“ – was steckt dahinter?

Staatlich anerkannte Erzieher:in – ist ein geschützter Begriff

  • Der Begriff Erzieher:in wird oft für jemanden benutzt, der in der Kita arbeitet.
  • Dahinter steckt jedoch ein staatlich anerkannter Berufsabschluss, der über eine Prüfung erreicht wird.
  • Jedes Bundesland regelt den Weg dorthin etwas anders – der Abschluss gilt bundesweit.
  • Für viele pädagogische Tätigkeiten ist die staatliche Anerkennung Voraussetzung.
  • Ohne Abschluss ist Mitarbeit möglich, aber meist nur eingeschränkt.

Online Erzieher:in werden über die Externenprüfung

  • Was genau ist die Externenprüfung?
  • Was hat das mit »Online« zu tun?
  • Welche Unterschiede gibt es zur Ausbildung?
  • Wie ist das mit Voraussetzungen, staatlicher Anerkennung und Berufschancen?

Hier die Antworten sowie unsere Empfehlungen für eine erfolgreiche Prüfung:

»Externenprüfung zur Erzieherin« – Was ist das?

Die Externenprüfung ist die staatliche Abschlussprüfung für »Nichtschüler:innen«.
Sie bestätigt, dass Du die gleichen Kompetenzen hast, wie Absolvent:innen der regulären Ausbildung. Die Prüfung umfasst in der Regel schriftliche, mündliche und praktische Teile. Für die Zulassung gelten bestimmte Voraussetzungen. Jedes Bundesland legt die genauen Regeln selbst fest. In einigen Ländern folgt zusätzlich ein Anerkennungsjahr.

Unterschied zwischen Externenprüfung und regulärer Ausbildung

Die Externenprüfung prüft nur – sie ersetzt keine Ausbildung. Für Viele ist sie dennoch die einzige Möglichkeit staatlich anerkannte:r Erzieher:in zu werden:

Die Ausbildung zur Erzieherin dauert bis zu 5 Jahre, erfordert tägliche Anwesenheit und es gibt kein Gehalt.
Die Prüfungsvorbereitung zur Externenprüfung ist berufsbegleitend, in Teilzeit und auch online möglich.
Der Abschluss ist der gleiche!

In fünf Schritten zur Erzieher:in – mit der Externenprüfung

Jedes Bundesland hat seine eigenen Bestimmungen für die Externenprüfung. Das macht das Thema etwas komplex. Wir empfehlen Dir folgende Schritte, um Dich zu informieren:

1. Verschaffe Dir einen ersten Überblick: Was genau ist die Externenprüfung und für wen ist sie geeignet?

2. Überprüfe die Voraussetzungen „Deines Bundeslandes“ zur Zulassung und ob Du sie erfüllst.

3. Überlege genau, ob Du dich alleine vorbereiten möchtest oder lieber einen Vorbereitungskurs besuchst – beginne unbedingt rechtzeitig mit der Vorbereitung.

4. Beantrage fristgerecht die Zulaussung zur Prüfung. Die Frist unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

5. Bestehe die Prüfung und absolviere ggf. das Anerkennungsjahr…dann ist das Ziel ist erreicht: Staatlich anerkannt:e Erzieher:in.

Staatliche Anerkennung der Prüfung und Berufschancen

Oft werden wir gefragt, ob die Externenprüfung anerkannt ist und auch wie das mit der Anerkennung von Vorbereitungskursen ist. Die Antwort:

  • Die Externenprüfung selbst ist bereits eine staatliche Prüfung
  • Sie wird an staatlichen Fachschulen bzw. Fachkollegs abgenommen
  • Der Abschluss ist identisch und gleichwertig zur regulären Ausbildung
  • Da Vorbereitungskurse für die Zulassung nicht verpflichtend sind, gibt es auch keine Kriterien für eine Anerkennung. Hier mehr Infos:

Es gibt niemanden, der die Externenprüfung anerkennen kann. Warum? Die Externenprüfung selbst ist schon eine staatliche Prüfung und wird an staatlichen Fachschulen und Fachkollgs abgenommen. Nach erfolgreicher Prüfung hast Du exakt den gleichen Status wie Absolvent:innen der Ausbildung.

Da Vorbereitungskurse für die Zulassung zur Prüfung keine Voraussetzung sind, gibt es auch Niemanden, der sie anerkennen kann. Wichtig ist natürlich die Frage, ob sie auf die Prüfungsregelungen Deines Bundeslandes zugeschnitten sind, ob sie zu Dir passen und letztlich, wie gut sie Dich vorbereiten.

Viele, die die Externenprüfung machen, arbeiten schon in pädagogischen Einrichtungen. Mit dem Abschluss als Erzieher:in verbessern sich Berufschancen, Gehalt und Aufgabenspektrum deutlich. Ob reguläre Ausbildung oder Externenprüfung – der Abschluss zählt. Der Weg über die Externenprüfung zeigt Einsatz, Selbstdisziplin und Motivation.

Vorausetzungen

Jedes Bundesland regelt die Externenprüfung anders – vor allem bei den Zulassungsvoraussetzungen. Als Faustregel gilt:

  • Du brauchst alles, was auch für die reguläre Ausbildung erforderlich ist.
  • Zusätzlich musst Du Praxiszeiten nachweisen – vergleichbar mit den Praktika der Ausbildung.

Die Externenprüfungen nach Bundesländern

Möchtest Du wissen, wie die Externenprüfung in Deinem Bundesland geregelt ist? Hier haben wir weitere Informationen zusammengestellt:

Vorbereitung zur »Externenprüfung Erzieherin«

Wie läuft der Vorbereitungskurs bei LEIKO ab?

  • Alle 14 Tage: Fr/Sa Live-Unterricht per Video
  • Dazwischen: Selbstlernen mit hochwertigen Materialien
  • Praxisnah & prüfungsorientiert statt Auswendiglernen
  • Prüfung an staatlicher Schule – wir helfen bei Anmeldung & Formalitäten

Unsere Kurse bereiten Dich auf die Externenprüfung / Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten Erzieher:in vor.

Alle zwei Wochen findet freitags nachmittags und samstags bis15:30Uhr Unterricht per Videokonferenz statt. Dazwischen lernst Du im eigenen Tempo mit strukturiertem, hochwertigem Material.

Wir legen Wert auf praxisnahes, prüfungsorientiertes Lernen – nicht auf reines Auswendiglernen. So gewinnst Du Sicherheit und Routine für die Prüfung.

Die Prüfungen finden an staatlichen Schulen statt. Wir unterstützen Dich bei Anmeldung, Unterlagen und allen Formalitäten.

Unsere Erfolgsquote liegt bei 100% für Teilnehmende, die sich fortlaufend und aktiv beteiligen und alle Lernangebote nutzen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die die Voraussetzungen zur Externenprüfung erfüllen – oder sie voraussichtlich bis zur Prüfungsanmeldung erfüllen werden.
Wichtig sind Lernbereitschaft, Interesse an pädagogischen Themen und die Möglichkeit, 4–6 Stunden pro Woche mit bereitgestelltem Material zu lernen – zusätzlich zum Videounterricht.

Unser Kursangebot ist aktuell auf NRW, Baden-Württemberg, Berlin und Hamburg abgestimmt.

Eine Eignung für weitere Bundesländer ist nach Absprache möglich.
Wir erweitern unser Angebot stetig – geplant sind u. a. als nächstes Bayern sowie Sachsen und Sachsen-Anhalt. Sprich uns gerne an!

Nächster Kurs startet bald:
06. Februar 2026

  • Abschluss: staatl. anerkannte:r Erzieher:in
  • 100% online
  • berufsbegleitend
  • familienfreundlich
  • herzliche Atmosphäre
  • sehr hohe Bestehensquoten

Interessiert Dich unser Vorbereitungskurs?

Hier findest du ausführliche Infos über

  • Ablauf & Inhalte
  • Dozent:innen & Erfolgsquoten
  • Kosten & Fördermöglichkeiten


Berufsbegleitend Erzieherin werden

Viele Menschen wollen Erzieher:in werden, ohne ihren aktuellen Job aufzugeben. Berufsbegleitende Modelle und flexible Lernformen machen das möglich. Wir zeigen Dir, welche Wege realistisch und anerkannt sind.


Berufsbegleitend heißt: Du bildest Dich weiter, während Du im Beruf bleibst. Nebenberuflich kann auch heißen: Du lernst außerhalb Deiner Haupttätigkeit, z. B. am Wochenende oder abends.
In der Praxis werden beide Begriffe oft ähnlich verwendet – wichtig ist, dass das Modell zu Deinem Alltag passt.

PIA steht für „praxisintegrierte Ausbildung“. Du arbeitest von Anfang an in einer Kita und gehst begleitend zur Fachschule. Die Ausbildung dauert mindestens drei Jahre und Du erhälst ein Teilzeit Gehalt. Beschäftigt bist jedoch in Vollzeit. Da Du die Zeit, die Du nicht in Kita & Co. bist, zur Schule gehst.

Für NRW, Hamburg und Baden-Württemberg haben wir Infos zu den gängigsten Ausbildungformaten zusammengestellt. Auch, inwiefern eine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin möglich ist :

Leider selten – aber in bestimmten Lebenssituationen gut passend: Manche Fachschulen bieten die Ausbildung zur Erzieher:in auch als Abendschul-Modell an – meist in Teilzeit über 4–5 Jahre.
Der Unterricht findet abends und teils am Wochenende statt. Dieses Modell richtet sich an Berufstätige, erfordert aber viel Präsenzzeit und eine Schule in Wohnortnähe.

Ja, das ist möglich – viele nutzen genau diesen Weg. Bei unserem Vorbereitungskurs zur Externenenprüfung bspw. lernst Du mit festen Online-Terminen an jedem zweiten Wochenende und gut strukturiertem Lernmaterial für zwischendurch. Damit kannst Du die Vorbereitung flexibel in Deinen Alltag integrieren.

Die Externenprüfung verlangt keine schulische Ausbildung – aber gute Vorbereitung ist entscheidend. Berufsbegleitend geht das, wenn Du motiviert dranbleibst. Gemeinschaft und ein tolles Dozent:innen Team, helfen dabei sehr.


Weiterbildungen zur Erzieherin

Ob nach der Kinderpflege-Ausbildung, als Sozialassistenz oder für einen Quereinstieg – viele suchen nach einer Weiterbildung zur Erzieherin. Doch welche Optionensind wirklich anerkannt? Führen sie auch zum Erzieherabschluss? Hier bekommst Du einen Überblick über mögliche Wege.


Eine Weiterbildung bedeutet in der Regel, vorhandene Kenntnisse zu vertiefen oder zu erweitern – zum Beispiel, um neue Aufgaben im bestehenden Berufsfeld zu übernehmen.

Auch im Erzieherbereich gibt es vergleichbare Modelle: Einige Bundesländer bieten Nachqualifikationen an. In Hamburg kann man z. B. mit einer 160-Stunden-Qualifikation eine Fachkrafterlaubnis für die Kita erhalten – je nach beruflichem Hintergrund.

Nachqualifikationen, mit denen Du z.T. als Fachkraft in der Kita arbeiten darfst – auch ohne Erzieher:innenabschluss (Auswahl):

Hamburg:

  • 80/160 Std. Qualifizierung (Positivliste)
  • Für akademische Berufe / verwandte Abschlüsse

NRW:

  • 160 Std. Qualifizierung für Ergänzungskräfte (z. B. CJD IfW)
  • Voraussetzung: verwandte Berufserfahrung oder Ausbildung

Bayern:

  • Frühere FQK (Fachkraft mit besonderer Qualifikation)
  • Neue Programme in Planung

Rheinland-Pfalz:

IQ Kita RLP für ausländische Abschlüsse (Anerkennungsbegleitung)

Weiterbildungen mit Nachqualifikationen bieten in einigen Bundesländern eine gute Möglichkeit, schnell in Kitas tätig zu werden.

Sie sind allerdings regional begrenzt, an bestimmte Voraussetzungen geknüpft und oft mit Einschränkungen im Tätigkeitsbereich verbunden.


Zur Erzieherin umschulen

Eine Umschulung ist eine meist verkürzte berufliche Neuqualifizierung für Menschen, die bereits im Berufsleben stehen. Ziel ist der Erwerb eines vollständig neuen Berufsabschlusses – immer mit anerkannter Prüfung. Im Erzieherbereich gibt es keine klassische Umschulung. Einige Bundesländer oder Träger bezeichnen Ausbildungen oder Qualifizierungen für Quereinsteiger:innen umgangssprachlich als „Umschulung“.

Wer bereits einen Berufs- oder Studienabschluss hat – auch fachfremd – und eine Abkürzung in den Erzieherberuf sucht, kann unter bestimmten Voraussetzungen:

1. an einer Nachqualifikation teilnehmen, z. B.: NRW & Hamburg: 160-Stunden-Qualifikation für bestimmte Berufsgruppen – ermöglicht Einsatz als Fachkraft, jedoch oft mit Einschränkungen verbunden.

2. direkt zur Externenprüfung zugelassen werden – in vielen Bundesländern ist eine abgeschlossene Berufsausbildung Voraussetzung.

Wer bereits eine Berufsausbildung hat, für den kann die Externenprüfung zur Erzieherin eine echte Alternative sein. Sie ist zwar keine Umschulung im engeren Sinne, führt aber zum voll anerkannten Abschluss als Erzieher:in – mit denselben Rechten wie nach der Ausbildung. Mit guter Vorbereitung ist sie wie eine Umschulung oft verkürzt machbar und kann z. B. über den Europäischen Sozialfonds gefördert werden.


online Ausbildung zur Erzieherin - drei Möglichkeiten gibt es
Die Externenprüfung mit Online-Vorbereitung, ist für viele die einzige Möglichkeit, neben Beruf und Familie staatlich anerkannte:r Erzieher:in zu werden und eine Alternative zum Fernstudium.

Erzieher:in werden per Fernstudium

Das Schlagwort „Fernstudium zur Erzieherin“ wird oft gesucht – aber was steckt wirklich dahinter? Gibt es das überhaupt? Wir erklären, was möglich ist, was nicht – und welche Alternativen sinnvoll sind.

Den Abschluss als staatlich anerkannte:r Erzieher:in bekommst Du nur über eine staatliche Prüfung an einer Fachschule. Ein Fernstudium im klassischen Sinne führt nicht zu diesem Abschluss. Vorsicht bei irreführenden Angeboten!

Wenn Du keinen Abschluss anstrebst, sondern z. B. im pädagogischen Umfeld (wie Kita, OGS oder sozialpädagogischen Projekten) arbeiten möchtest, kann ein pädagogischer Studiengang oder eine andere Weiterbildung durchaus sinnvoll sein.

Soziale Arbeit (B.A.)
→ sehr beliebt, oft anerkannt – kann in einigen Bundesländern als Fachkraft gelten

Kindheitspädagogik (B.A.)
→ auf Kita & frühkindliche Bildung ausgerichtet, aber nicht überall als Erzieher:in anerkannt

Frühpädagogik (B.A.)
→ ähnlich wie Kindheitspädagogik, Schwerpunkt U3-Betreuung

Bildungs- und Erziehungswissenschaften (B.A./M.A.)
→ wissenschaftlich ausgerichtet, eher Theorie als Praxis

Integrationspädagogik / Inklusive Bildung (B.A.)
→ Fokus auf Vielfalt, Inklusion, soziale Teilhabe

Erziehung & Bildung im Kindesalter (B.A.)
→ speziell für die Altersgruppe 0–10 Jahre, oft praxisfern

Pädagogik der frühen Kindheit (B.A.)
→ Schnittstelle Kita, Familienbildung, Beratung

Fernunis sind nicht ganz günstig und für die Zulassung brauchst Du das Fachabi oder einen höheren Abschluss. In Kitas gelten sie nur bedingt als Fachkraftqualifikation – abhängig von Bundesland und Träger.

Für eine bundesweit sichere Anerkennung ist eine online Vorbereitung auf die staatliche Externenprüfung zur Erzieher:in ggf. Deine Alternative.


FAQ – Oft gestellte Fragen

  • Teilzeitausbildung – oft PiA (Praxisintegrierte Ausbildung) genannt. Du arbeitest 2-3 Tag pro Woche. Den Rest der Zeit gehst Du zum Unterricht. Dauer ab 4 Jahren.
  • Berufsbegleitende Ausbildung – Es gibt Abendschulen, die die klassische Ausbildung auf Nachmittag-/Abendzeiten verlegen. Nicht häufig vertreten.
  • Quereinstieg zur Erzieherin – Je nach Bundesland kann es regional gültige Nachqualifikationen geben. Sie ermöglichen einen schnellen Quereinstieg zur „Erzieherin“ aber ohne staatlichen Abschluss.
  • Fernstudium zur Erzieherin – Es gibt auch an Fernunis Studiengänge, die Dir erlauben typische Erzieher Aufgaben zu übernehmen. Kosten, Dauer und Zugang könnten Hürden sein.
  • Externenprüfung mit (online) Vorbereitungskurs- Direkt zur Erzieherprüfung anmelden. Staatlicher Abschluss, Vorbereitung neben Beruf + Familie möglich, Lernen von zuhause aus mit online Vorbereitungskursen.

Wir haben verschieden Artikel zum Thema veröffentlicht:

  • Ein reguläre vollständige Ausbildung zur Erzieherin, ob Vollzeit, Teilzeit oder an einer Abendschule gibt es nur in Präsenz.
  • Dennoch kannst Du online staatlich anerkannte Erzieherin werden. Mit der sogenannten Externenprüfung zur Erzieherin.
  • Außerdem gibt es Online Angebote, die einen Quereinstieg in den Erzieherberuf ermöglichen – jedoch mit gewissen Einschränkungen.

Wer die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt und studieren möchte, kann einen Fernstudiengang wählen, der berechtigt in der Kita zu arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel Sozialpädagogik oder Kindheitspädagogik. Damit steht Dir z.T. auch die Gruppenleitung oder Kitaleitung offen.

Mit welchem Studium Du in welcher Einrichtung arbeiten kannst, ist sehr vom Bundesland abhängig. Es empfiehlt sich bei größeren örtlichen Trägern anzurufen und mit Personalverantwortlichen zu sprechen. Die wissen am besten, wen sie anstellen dürfen und wen nicht.

Wer zu bestimmten Berufsgruppen gehört, kann mit einer Nachqualifizierung die Berechtigung erlangen, in der Kita zu arbeiten. Je nach Bundesland variiert die Dauer zwischen 80 und 300 Std. Abhängig von deiner bisherigen Ausbildung kannst Du damit unter Umständen sogar auch Kita- oder Grupenleitungen übernehmen. Diese Kurse gibt es oft in Präsenz aber auch als Hybrid mit online Anteilen.

Der Abschluss als staatlich anerkannte:r Erzieher:in ist in den meisten Bundesländern Voraussetzung, um als Fachkraft in einer Kita, OGS oder ähnlichen Einrichtung arbeiten zu dürfen.

Auch wenn Du bereits Erfahrung hast: Ohne Abschluss bist Du oft nur als Ergänzungskraft einsetzbar – mit eingeschränkten Aufgaben, weniger Verantwortung und meist schlechterer Bezahlung.

Mit dem anerkannten Abschluss stehen Dir deutlich mehr Wege offen – z. B. als Gruppenleitung, Fachkraft für U3 oder sogar in Leitungsfunktionen.

Eine klassische Ausbildung ist meist in Vollzeit und schwer mit Job oder Familie vereinbar. Es gibt jedoch Alternativen: In einigen Bundesländern sind berufsbegleitende Ausbildungen möglich. Dabei arbeitest Du parallel zum Unterricht bereits 2-3 Tage pro Woche in der Kita. Verbleibende Tage bist Du im Unterricht. Teilweise gibt es auch Abendschulen.
Außerdem kannst Du Dich über die Externenprüfung nebenberuflich zum staatlich anerkannten Abschluss vorbereiten – flexibel und ohne Schulpflicht.

Ohne Erzieherausbildung den Abschluss machen?
Ja – über die Externenprüfung ist das möglich.

Ohne Abschluss in der Kita arbeiten?
Teilweise ja – aber meist mit Einschränkungen bei Gehalt und Aufgaben.

Noch gar keine Ausbildung?
Du kannst auch ohne Ausbildung Erzieher:in werden – in einigen Bundesländern zählt Berufserfahrung als Zugangsvoraussetzung.

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